Die Taufe ist das erste der "Initiationssakramente", d. h. der Sakramente, die "Hineinführen" in den Glauben. Zwei Aspekte sind dabei bestimmend: in der Taufe wird zum einen unsere Gotteskindschaft deutlich. Im Bericht über die Taufe Jesu im Jordan (Markus 1,9-11) spricht Gott: "Du bist mein geliebter Sohn". Das spricht er auch zu uns. Ausdruck dafür ist auch die  Namensverleihung": ganz persönlich bin ich von Gott gemeint, bei meinem Namen gerufen. Zum anderen ist die Taufe eine sinnenfällige Aufnahme in die Glaubensgemeinde vor Ort. Ein kleines Kind braucht die Sorge der Umwelt, auch in religiösen Dingen. So versprechen die Eltern, das Kind im Glauben zu erziehen. Und ausdrücklich wird in der Tauffeier bekundet "mit Freude nimmt dich die Gemeinde auf". Das "Ja" Gottes zu dem Kind wird nie mehr zurückgenommen. Es bekommt die Liebe Gottes zugesprochen, ganz einfach und allumfassend, obwohl (oder gerade weil) es noch keine Gegenleistung erbringen kann. Gott nimmt das Kind in seine Hand, aus der es nie mehr fallen kann.

Anmeldung

Sobald sie sich zur Taufe entschlossen haben, können Sie im Pfarrbüro den nächsten geeigneten Tauftermin erfragen und sich zur Taufe anmelden. Bringen Sie dazu bitte Ihr Stammbuch oder die Geburtsurkunde des Kindes mit. Ein Seelsorger der Pfarrei besucht die Familie des Täuflings zum sogenannten "Taufgespräch", um über die Taufe zu informieren, Fragen zu beantworten und Organisatorisches zu klären.

Ein Erwachsener wünscht die Taufe

Für Erwachsene gibt es die Möglichkeit, sich im sogenannten "Katechumenat" auf die Taufe vorzubereiten. Dabei wird auf die Vorkenntnisse des Taufbewerbers aufgebaut und er wird in einer Kleingruppe bis zur Feier der Taufe hingeführt. Nähere Informationen im Pfarrbüro.

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