An Mariä Himmelfahrt Marienandacht in der Bildkapelle und eindrucksvolle Lichterprozession durch den Felixwald

 

Die Initiatoren Christine Caloeiro und Josef Ziegler strahlten mit der immer noch warmen Sonne um die Wette: Nach zwei Jahren Zwangspause konnte die Lichterprozession zu Ehren der in den Himmel aufgenommenen Muttergottes am Donnerstagabend durch den Felixwald wieder stattfinden.

Weit über 50 Gläubige kamen zur Bildkapelle und feierten mit Guardian Pater Stanislaus eine kurze Marienandacht. Er erinnerte daran, dass der dreifaltige Gott Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen hat. "Auch wir sind nicht für das Sterben geboren, sondern für das ewige Leben", machte der Ordensmann Mut.

 

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Anschließend bewegte sich betend und singend eine lange Prozession mit der schön geschmückten Mutter-Gottes-Figur zur Felixkirche, wo die eindrucksvolle Marienfeier mit dem eucharistischen Segen endete. 

 

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Zupfer-Moidln" singen beim Klarafest in St. Felix

 

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 Die "Zupfer-Moidln", begleitet von Gerhard Reber auf der Ziehharmonika, bereicherten das Klarafest im Klosterhof mit unterhaltsamen Liedern. 

Erstmals feierte das Kloster St. Felix wieder das Klarafest. Die Vesper in der Wallfahrtskirche war trotz hochsommerlichen Temperaturen sehr gut besucht. Nach dem eucharistischen Segen trafen sich gut 50 Besucher im Klosterhof.

Nach der Einstimmung durch die "Zupfer-Moidln", die Gerhard Reber auf seiner Steirischen begleitete, erinnerte Guardian Pater Stanislaus, dass auf dem Felixberg früher regelmäßig mit Ordensfrauen aus der Umgebung das Klarafest gefeiert wurde. Aber inzwischen hätten sich die Orden weitgehend aus dem Raum Weiden-Neustadt zurückgezogen.  

Ein herzlicher Dank des Klosteroberen galt Waltraud Neubauer und Renate Zupfer- Vilas. Die "Zupfer-Moidln" hätten wieder sofort zugesagt, den Abend gesanglich zu umrahmen. "Ihr gehört inzwischen quasi zum Kloster dazu." Dank galt auch den vielen Helfern, ohne die das Fest nicht möglich wäre. Ein Glückwunsch galt einer kleinen Klara, die an ihrem Namenstag mit ihrer Oma gekommen war. 

 

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Der Förderverein zur Erhaltung der Wallfahrtskirche St. Felix nutzte die Gelegenheit und warb bei den Gästen um eine Mitgliedschaft und um Spenden. 

Der Guardian hatte ein gut einstündiges Programm vorbereitet, das bei den Gästen sehr gut ankam. Der Franziskaner-Minorit stellte unter anderem das Leben der heiligen Klara von Assisi vor, während Monika Weig und Martin Staffe Geschichten über die Ordensgelübde, über Klugheit und Gerechtigkeit, Himmel und Hölle oder über einen Oberpfälzer an der Hommelspforte vortrugen. Immer wieder lockerten die "Zupfer-Moidln" die Lesungen mit unterhaltsamen Liedern auf.

 

Personal im Kloster St. Felix.

 

Laut der Ordensregel der Franziskaner-Minoriten versammeln sich je vier Jahre die gewählten Brüder-Delegaten zum Provinzkapitel. In mehreren Sitzungen werden Berichte vorgetragen, die den pastoralen Einsatz der Brüder weltweit darstellen. Im nächsten Schritt wird ein vier Jahre Programm erstellt, um die bestehenden Projekte zu fördern aber auch den neuen Anforderungen der Zeit entgegenzutreten. Zuallerletzt wird noch ein entsprechendes Personal gewählt, welches die pastorale Umsetzung der Beschlüsse begleiten soll. Spricht: für jedes Kloster wird ein Guardian vorgeschlagen, der von den versammelten Delegaten in einen Wahlvorgang bestätigt wird.

In den vergangenen 99 Jahren sind es bis jetzt 16 Guardiane gewesen, die auf diese Weise dem Kloster St. Felix zugeteilt wurden. Manche von ihnen für eine, die anderen für mehrere Wahlperioden.

Nun zu dem Beschluss des Provinzkapitels 2024: Zum dritten Mal wurde P. Stanislaus als Guardian gewählt. Nach sechs Jahren des pastoralen Dienstes als Beichtvater wechselt P. Witold sein Einsatzort nach Bogenberg, wo er die Stelle des Pfarrers eintreten wird.

Die Stelle des Beichtvaters wiederum übernimmt P. Rafal Lotawiec, der von seinem früheren Einsatz als Kaplan in der Pfarre St. Georg Neustadt WN bekannt ist. 

P. Sigmund betreut weiterhin die Krankenseelsorge und der Br. Adam den liturgischen und kulinarischen Hintergrund des Klosterlebens.

Auf eine gute von Gott gesegnete gemeinsame Zukunft freut sich

P. Stanislaus mit seiner Klostergemeinschaft St. Felix

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St. Felix feiert Fest der heiligen Klara

Das Kloster St. Felix lädt am Samstag, 11. August, zum Klarafest ein. Beginn ist um 18 Uhr mit einer feierlichen Vesper in der Felixkirche. 

Anschließend wird der franziskanische Festtag im Klostergarten fortgesetzt. Bei einer Brotzeit und weiteren Schmankerln sorgen die "Zupfer-Moidln und da Gerhard" für die musikalische Umrahmung. Weitere Highlights setzt Bertram Erhardt. Der unter anderem als versierter Sprecher der Neustädter Adventskonzerte bekannte Neustädter liest Geschichten zu den Themen "Ferien, Urlaub und Sommerfrische", "Gewitter und Wettersegen", "Großer Frauentag und Kräuterweihe" und "Wos Lustigs zum Schluss". 

Pater Guardian Stanislaus freut sich auf viele Besucher. Der Erlös ist für die St.-Felix-Kirche und die Felix-Bibliothek. 

Bild die Heilige Klara in der St.-Felix-Kirche. 

 

 

Bildkapelle auf dem Felixberg heute vor 70 Jahren geweiht

 

Heute genau vor 70 Jahren, am 23. Mai 1954, wurde im Felixwald die Bildkapelle geweiht. Damals war der Felixwald noch der lauschige Bergwald. 

Am Waldsaum, unterhalb des Gymnasiums, in direkter Nachbarschaft des künftigen neuen Schwimmbades, versteckt sich die Bildkapelle "Maria vom Troste" direkt ein wenig unter mächtigen Buchen. Trotzdem finden immer wieder stille Beter den Weg in das Kapellchen, in dem regelmäßig Gottesdienst, Maiandacht, zuletzt am gestrigen Mittwoch, und Kreuzweg stattfinden. Höhepunkt ist alljährlich beim Felixfest die Lichterprozession mit eucharistischem Segen bei der Bildkapelle. 

Der Ursprung des Marienheiligtums liegt aber viel länger zurück. Schon vor rund 275 Jahren hing ein vom Neustädter Maler Mathias Götz gefertigtes Marienbild am Wegesrand zwischen Neustadt und Wilchenreuth an einer Föhre. Zwei Neustädter Schwestern holten es 1830 nach Neustadt und befestigten es an einem Baum, dort, wo die heutige Kapelle steht.

 

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Die Bildkapelle Maria vom Troste liegt idyllisch im Felixwald. Blumen und Kerzen zeigen, dass das Kirchlein immer noch gerne aufgesucht wird. 

Dem damaligen Stadtpfarrer Pöllmann gefiel das Bild nicht. Er ließ 1875 eine Kopie des Marienbildes vom Amberger Maria-Hilf-Berg anfertigen und stellte es in den Holzschrein. Schon drei Jahre später wurde darüber eine hölzerne Kapelle errichtet. 1895 wurde diese vergrößert. Die Verehrung des Bildes nahm immer mehr zu. Es setzten regelrechte Wallfahrten ein. Votivtafeln geben davon Zeugnis. 

Auf Anregung des Klosters St. Felix ließ die Katholische Kirchenstiftung St. Georg 1954 eine neue Granitkapelle bauen. Das Grundstück gehört noch heute der Stadt. Einen Großteil der Kosten brachten Neustädter Bürger auf, den Altar aus Granit stiftete der Flossenbürger Frauenbund. Schon immer betreuen die Felix-Patres das Kirchlein.

Jetzt wollte man das alte Madonnenbild von Götz wieder als Altarbild verwenden. Der Kunstmaler Manfred Schmid aus Freiburg sollte es renovieren. "Im Übereifer hat er jedoch das Bild vollständig übermalt mit einem Madonnenbild seines Geschmacks", heißt es in der Neustädter Ascherl-Chronik. 

Der damalige Kirchenpfleger Heinrich Ascherl ließ Schmid dessen Übermalung wieder abkratzen. Dabei kam nicht nur das Bild von Mathias Schmid wieder zum Vorschein, sondern darunter ein noch älteres Madonnenbild. Offenbar hatte Götz keine neue Leinwand verwendet, als er das Bild 1750 schuf. Er benutzte ein Marienbild, stellte es auf den Kopf und pinselte sein Bild darauf. So zeigte das freigelegte Werk den Kopf der Madonna von Götz und umgedreht ein altes Bild, Maria mit dem Jesuskind, dargestellt mit dem Gesicht eines Mannes und um 1550 entstanden. 

Da das freigelegte Bild nicht mehr für ein Altarbild geeignet war, malte Schmid 1968 nun seine Übermalung als eigenes Bild. Dieses Gemälde ziert noch heute den Altar in der Bildkapelle. Das Doppelbild kann übrigens im Pfarrheim St. Georg bestaunt werden. Eine Kopie der Götz-Madonna befindet sich auf einer alten Steinsäule rechts der Kapelle. 

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